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CSI Hypo – Hohe Kosten, keine Schuldsprüche

Anfang 2010 gab der damalige Finanzminister Josef Pröll die Einsetzung einer „CSI Hypo“ bekannt. Bis Mai 2012 war ein Team aus Wirtschafts-, Rechtsexpert_innen und Forensiker_innen unter der Leitung von Wolfgang Peschorn mit der Vergangenheitsbewältigung der Bank beauftragt. Es sollten die Gründe für die enormen Verluste der Hypo und der Verbleib der Gelder ermittelt werden. So prüfte die CSI Hypo Kreditfälle mit einem Verlust über einer Million Euro und Geschäfte mit bestimmten Auffälligkeiten.

Im Mai 2012 wurde die CSI Hypo aufgelöst und durch die Einsetzung eines „externen Koordinators“, Georg Krakow, ersetzt. Die Gründe für die Auflösung der CSI Hypo waren vielschichtig. Zum einen wurden Mitarbeiter_innen der CSI Hypo bei ihren Tätigkeiten behindert. Zum anderen wirkte sich die Aufarbeitung der Vergangenheit lähmend auf den laufenden Bankbetrieb der Hypo aus.