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Die Alternative zur Verstaatlichung

13.01.2016 Rainer Hable

Alternativlosigkeit, das wollte man uns bisher zur Verstaatlichung glauben machen. Es wäre alternativlos gewesen, die Bayern hätten Österreich geradezu in die Verstaatlichung gedrängt und getrieben. Dieses Märchen ist falsch.

Durch Unterlagen die dem U-Ausschuss neu zur Verfügung stehen, können wir nachweisen, dass Bayern bis tief in den November 2009, bis unmittelbar vor der Verstaatlichung, bereit war an einer gemeinsamen Lösung mit zu wirken. Die Bank gemeinsam zu rekapitalisieren. Vorausgesetzt, dass die anderen Aktionäre mitmachen. Die anderen Aktionäre waren das Land Kärnten und die Grazer Wechselseitige. Doch beide haben sich bis zuletzt geweigert, Kapital in die Hand zu nehmen und an einer gemeinsam Lösung mit zu wirken. Es hätte eine Lösung gegeben, eine Alternative, es waren nicht nur die Bayern, die hier Schuld tragen, sondern das Land Kärnten und die Grazer Wechselseitige, die hier eine Lösung verhindert haben.

Und das Desaster hat seinen Lauf genommen.